Umwelt und Energie
Ausschuss für Gemeindeentwicklungs- und UmweltfragenBis 1996 war dies ein vielen wohl lästiger, deshalb praktisch ungenutzter Ausschuss im Burgthanner Rathaus. In einer ganzen Wahlperiode von sechs ahren tagte er nur wenige Male. Heute finden mindestens vier Sitzungen jährlich statt. Umweltaspekte in neuen Baugebieten, die Schutzwürdigkeit von Bäumen, Vorgaben wie etwa die Mindest-Wasserdurchlässigkeit bei Flächenbefestigungen (Garageneinfahrten...), der gemeindliche Umwelttag, der Umweltpreis, die Energieberatung vor Ort waren nur einige der dort behandelten Punkte. Eine Energieagentur wurde mit der Entwicklung von Energiekonzepten für gemeindliche Bauwerke beauftragt. Ich nehme für mich in Anspruch, dass die neue Aufgeschlossenheit für Umweltfragen im Burgthanner Gemeinderat wohl zu einem guten Teil auf mein beharrliches Wirken zurückgeht. Es bleibt hier aber noch ein weites Betätigungsfeld. Und jede neue Idee muss erst mühsam argumentiert werden. | |
Bebauungspläne, Entwicklungsvorgaben | Schon 2004 ging der Burgthanner Umweltpreis an den Solarstammtisch. Es folgten weitere Auszeichnungen für Einzelpersonen aus dieser Gruppe. |
Im Flächennutzungsplan sind zwar riesige Teile der Burgthanner Landschaft geschützt, jedoch erlebten wir es regelmäßig, dass an diesem Plan - kaum war er geboren - immer wieder genagt wurde. Besser wäre eine genauere, dann aber dauerhaftere Planungsvorgabe. In Bebauungsplänen darf der Umweltschutz nicht nur Alibifunktion haben: Flächenversiegelung muss begrenzt, der Landschaftsverbrauch minimiert, Nutzung regenerativer Energien - so weit dies heute rechtlich möglich ist - verpflichtend gemacht werden.Ich für meinen Teil gehe hier noch einen Schritt weiter. Alles, was nicht ausdrücklich verboten ist, sollte in Bebauungsplänen festgeschrieben werden, wenn dadurch Ressourcenschonung und Umweltschutz mehr Platz erhalten. Getrost könnte die Gemeindeverwaltung hier evtl. Klagen abwarten. Bundesweit gibt es inzwischen immer mehr "mutige" Kommunen, die hier Vorreiter sind. | |
![]() | WertstoffhofDer Wertstoffhof an der Bachmühle ist - nach den beiden Höfen in Altdorf und Neunkirchen - derjenige, an welchem mit Abstand am meisten abgegeben werden kann. Vor allem die Annahme von Elektronikschrott spart unseren Bürgern weite Wege. Ich arbeite dort nebenberuflich und habe im Landratsamt, welches die Finanzen dafür zur Verfügung stellen muss, beständig um einen weiteren Ausbau gekämpft, der mittlerweile erfolgt ist. Leider konnte - mangels gemeindlichem Engagement - der große Wertstoffhof A, der heute in Altdorf angesiedelt ist, nicht nach Burgthann geholt werden. Hier hat man den Zug leichtfertig abfahren lassen - zum Nachteil unserer Burgthanner Bürger! |
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